Lichtblick im Tarifdschungel
Moderne Informationslogistik ordnet liberalisierte Energiemärkte
Bis zur Liberalisierung des Energiemarktes war die Welt des Stromkunden zwar teurer, aber dafür überschaubar. Energie und Abrechnung aus einer Hand, in aller Regel aus jener der örtlichen Stadtwerke. Tariflich wurde im Großen und Ganzen nur zwischen gewerblich und privat oder Tag- und Nachtstrom unterschieden. Seit 1998 hat sich diese Welt radikal gewandelt – und nicht nur der Kunde, auch die konkurrierenden Anbieter sehen sich vor völlig neue Probleme gestellt. Der Verbraucher kämpft sich durch das Dickicht unterschiedlicher Angebote, und die Produzentenkette vom Großerzeuger bis zum Endlieferanten versucht, die daraus entstehende Datenflut zu kanalisieren. Wissenschaftler aus dem Fachgebiet Informationslogistik der Universität Duisburg-Essen unterstützen sie dabei.
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Prof. Dr.-Ing. Hans-Dieter Kochs
Informationslogistik
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Dr.-Ing. Jörg Petersen
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