Vom Nischenprodukt zum Hoffnungsträger
Brennstoffzellen für stationäre und mobile Anwendungen
Man schreibt das Jahr 1838. An der Universität Basel taucht der Chemiker Christian Friedrich Schönbein zwei Platindrähte in eine Elektrolytlösung und bemerkt, dass zwischen den beiden Drähten eine Spannung entsteht. Auf der Grundlage dieser Entdeckung entwickelt der englische Physiker Sir William Robert Grove wenige Jahre später eine „Gasbatterie“ – die Brennstoffzelle war erfunden. Im Jahr 1866 aber legt Werner von Siemens mit der Entwicklung der Dynamomaschine die Grundlagen einer ganz anderen Energiewirtschaft, die sich in den nächsten 150 Jahren kaum verändern wird. Das Prinzip ist einfach und bedarf nicht der aufwändigen Reformierung des Brennstoffs. Groves „Knallgasbatterie“ landet in der Rumpelkammer der Geschichte. Rund hundert Jahre später erweist sich der technische Ladenhüter als großer Wurf.
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Energietechnik
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