Per Simulation durch die Nordsee
Duisburger Computermodell senkt Kraftstoffverbrauch bei RoRo-Schiffen
An jenem Tag ließ man das Tor des Schiffes öffnen und man brachte all unsere Pferde hinein, die wir übers Meer mitnehmen sollten. Dann schloss man das Tor wieder und dichtete es gut ab, wie man ein Fass abdichtet, weil das ganze Tor unter Wasser liegt, wenn das Schiff auf See ist. So schilderte Jean de Joinville, Biograph des französischen Königs Louis IX. seine Beobachtung beim Transport von Kriegsgerät für den 6. Kreuzzug von 1248 bis 1254 wahrscheinlich eine der ersten Beschreibungen eines RoRo-Schiffes in der Geschichte. Heute transportieren moderne RoRo-Schiffe statt Kriegsgerät Wirtschaftsgüter. Sie verkehren im Linienverkehr auf festen Routen; Verspätungen sind teuer. Deshalb arbeitet das Duisburger Institut für Schiffstechnik und Transportsysteme (IST) in Kooperation mit der Flensburger Schiffbau Gesellschaft (FSG) an Simulationsmodellen, die den pünktlichen und energiesparenden Betrieb von RoRo-Schiffen verbessern sollen.
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Kontakt
Dipl.-Ing. Benjamin Friedhoff Prof. Dr.-Ing. Moustafa Abdel-Maksoud
Schiffstechnik und Transportsysteme
Tel.: 02 03/3 79-11 73
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