Wenn der Kopf macht, was er will ...
Diagnosesystem für neurologische Bewegungsstörungen
In Deutschland sind etwa 80.000 Menschen jeden Alters von neurologischen Bewegungsstörungen betroffen. Diese motorischen Fehlfunktionen, Dyskinesien genannt, äußern sich durch Zittern, Bewegungshemmungen oder Blockaden - und das sowohl einzeln als auch in Kombination. Das wohl bekannteste Leiden, bei dem alle Arten von Dyskinesien auftreten können, ist die Parkinsonsche Krankheit. Dyskinesien, die die Bewegung des Kopfes betreffen, werden oft mit dem lateinischen Sammelbegriff "Torticollis" (verdrehter Hals) bezeichnet. Forscher der Universität Duisburg-Essen arbeiten an Verfahren, die wesentlich dazu beitragen können, Diagnose und Therapieüberwachung der davon betroffenen Patienten zu verbessern.
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Prof. Dr. Klaus Solbach Dr. Reinhard Viga
Institut für Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik
Elektromechanische Konstruktion
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