Von Igeln und Haifischen
Flüssige Magnete in der Medizin
Magnete begegnen uns täglich auf Schritt und Tritt: Als Zettelhalter am Schwarzen Brett, an Schranktüren, in der Zündung unserer Autos oder an den Bits unseres Akkuschraubers. Magnete kennen wir als feste, zumeist metallische Gegenstände, die andere Festkörper aus zum Beispiel Eisen oder Nickel anziehen. Flüssige Magnete scheinen dieses traditionelle Bild in Frage zu stellen. Tatsächlich aber beruht das zum Teil überraschende Verhalten der so genannten Magnetofluide auf den selben vertrauten Kräften. Ihre besonderen Eigenschaften verleihen den Magnetofluiden nicht nur eine ganz eigene Ästhetik - sie qualifizieren sie auch für vielfältige neue Anwendungen im medizinischen Bereich.
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Prof. Dr. Christian Mayer
Physikalische Chemie
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