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Auch Zwerge haben mal klein angefangen ...

Nano-Partikel werden zum multifunktionalen Produkt

Dass diese Ausgabe des FORUM Forschung in der Größe ihren Vorgängern gleichkommt, ist gemessen an den meisten technischen Entwicklungen ein Anachronismus. Denn alles wird kleiner: Videokameras, Computer, elektronische Bauteile. Darum hat in den letzten 10 bis 15 Jahren die Nanotechnologie viel Aufmerksamkeit erfahren. Strukturen, die einen Größenbereich von Moleküldimensionen bis etwa 100 nm umfassen, werden Nanopartikel genannt. Ihre Besonderheit besteht darin, dass die physikalischen und chemischen Eigenschaften größenabhängig werden. Solche size effects führen zum Beispiel zu einer Absenkung der Schmelztemperatur bei abnehmender Partikelgröße und beeinflussen bei halbleitenden oder magnetischen Partikeln deren Struktur-Eigenschaftsrelationen. Pulver aus Nanopartikeln sind die Basis für Materialien wie neue keramische Werkstoffe oder neue elektrische und magnetische Bauelemente. Die Eigenschaften solcher Nano-Materialien hängen sehr wesentlich von der Partikelgröße ab. Damit kommt der Erzeugung und Charakterisierung von Nanopartikeln eine große Bedeutung zu.

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Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Paul Roth

Institut für Verbrennung und Gasdynamik

Tel.: +49 (0)2 03/3 79-34 26
Fax: +49 (0)2 03/3 79-30 87
E-Mail: roth@ivg.uni-duisburg.de
Web: http://www.vug.uni-duisburg.de/

[ r a s c h . multimedia 11/2002 ]