Institut für Nachrichten- und Kommunikationstechnik
Handys in der vierten Dimension.
Intelligente Antennen in zellularen Mobilfunksystemen
So langsam wirds eng: Dass inzwischen selbst für Vorschulkinder der Griff zum Handy routinierter abläuft als der Weg zum Sandkasten, hat man inzwischen fast verdaut. Aber auch als technikfeindlich denunzierte Kaffeekränzchen älterer Damen organisieren ihre Torten-Treffs neuerdings gern mit Handy und per SMS. Schön übersichtlich war die Zeit, als der Mobilfunk noch Autotelefon hieß, per Hand vermittelt wurde und rund 11.000 Teilnehmer bundesweit zählte. Auch das - mühsam tragbare - C-Netz-Telefon hatte noch seine natürliche Begrenzung, denn die handtaschengroßen Geräte waren für den privaten Gebrauch einfach zu schwer und zu sperrig. Doch seit Handys wirklich handlich und bezahlbar sind, wird der Frequenzraum knapp im Himmel über Deutschland. Neue Mobilfunknetze wie das viel gepriesene UMTS können nicht der Ausweg aus der Mangelsituation sein. Duisburger Forscher wollen den Engpass durch eine neue Generation von Antennen für Mobilfunknetze erweitern.
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Prof. Dr.-Ing. Andreas Czylwik
Fachgebiet Nachrichtentechnische Systeme
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