Institut für Ostasienwissenschaften
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Multilingualismus in Japan
Im Juni diesen Jahres wurde Japan, wie auch sein Nachbarland Südkorea, von einer regelrechten Flut fußballinteressierter "Langnasen" heimgesucht, von denen die wenigsten des Japanischen mächtig waren. Erschwerend kam hinzu, dass umgekehrt Japan nicht unbedingt für die Fremdsprachenkenntnisse seiner Bevölkerung berühmt ist. Daher stellte die wechselseitige Kommunikation Gäste und Gastgeber der Fußball-WM vor so manch harte Herausforderung - trotz aller individueller Bemühungen und so mancher liebevoller "linguistischer" Vorkehrung von offizieller Seite wie zum Beispiel dem Aufstellen mehrsprachiger Hinweisschilder. Mittlerweile aber sind alle Mannschaften mitsamt ihren Anhängern längst wieder wohlbehalten zu Hause angekommen und die Wochen des multilingualen Ausnahmezustandes bis auf weiteres beendet. Denn eigentlich versteht sich Japan nicht als ein mehrsprachiges Land.
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