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Kannitverstaan.
Probleme der interkulturellen Kommunikation

Vorwort Grenzenlose Kommunikation - scheinbar kein Problem im Zeitalter der so genannten Globalisierung. Und wenn's mit der Fremdsprache hapern sollte, dann verständigt man sich eben mit Händen und Füßen. Jedoch: Wer Letztere seinem muslimischen Gesprächspartner allzu deutlich zeigt, wird Irritationen auslösen. Gleiches kann dem Linkshänder widerfahren durch einen exzessiven Gebrauch der in manchen Kulturen überwiegend der Intimreinigung vorbehaltenen "unreinen" Hand. Und wer seinem griechischen Gesprächspartner eigentlich nur durch Kopfnicken bestätigen will, dass dessen Angetraute wirklich außerordentlich reizend ist, gefährdet möglicherweise seine körperliche Unversehrtheit, weil Kopfnicken dort traditionell das Gegenteil bedeutet wie bei uns. Ergo: Die interkulturelle Kommunikation ist nach wie vor eine Geschichte der Missverständnisse und Irritationen.

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Kontakt

Prof. Dr. Bernd Spillner

Romanistik und allgemeine Sprachwissenschaft

Tel.: +49 (0)2 03/3 79-26 09
E-Mail: spillner@uni-duisburg.de

[ r a s c h . multimedia 11/2002 ]