Institut für Nachrichten- und Kommunikationstechnik
Quo vadis, Handy?
Zur Entwicklung der mobilen Kommunikationstechnik
Spätestens, wenn Siebenjährige lautstark mit ihren Eltern über die Anschaffung des nächsten Handys räsonieren, wenn sie den urplötzlich am Wert autoritätsverminderter Erziehung zweifelnden Altvorderen unter Bemühung eines unverständlichen Fachvokabulars klarzumachen suchen, dass ihr jetziges Modell aber schon geradezu kosmisch veraltet ist und sie, die Kinder, zweifellos der gesellschaftlichen Ausgrenzung, wenn nicht Ächtung anheim fallen werden, falls nicht "ruck, zuck!" das neueste Gerät des In-Produzenten X angeschafft werde ‹ spätestens dann ist klar: Nicht erst die Zukunft gehört der mobilen Kommunikation. Trotzdem werden sich die technischen Grundlagen ohne Frage nochmals drastisch verändert haben, wenn aus unseren heute Siebenjährigen volljährige Abiturienten oder gar gestandene Endzwanziger geworden sind. Aber was genau wird sich verändern? Welche Standards werden das mobile Kommunizieren in den kommenden Jahrzehnten bestimmen? Und werden die Lösungen, die sich heute abzeichnen, auch wirklich so kommen - oder gibt es Alternativen?
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Prof. Dr. Ingo Wolff
Fakultät für Ingenieurwissenschaften
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