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Institut für Chemie

Mini-Container -
Nanokapseln transportieren mikroskopische Flüssigkeitsmengen

Dobischat-Artikel Während die ersten Menschen in prähistorischer Zeit unter Verwendung einfachster Werkzeuge nur den Millimeter- bis Meter-Bereich im Wortsinne "begreifen" und manipulieren konnten, erschlossen sie sich im Altertum mit der Erstellung monumentaler Bauwerke im Kilometer-Maßstab auch makroskopische Größenordnungen als Dimension ihres Schaffens. Besonders vom späten Mittelalter an drangen dann das Kunsthandwerk, die Drucktechnik und das Uhrmacherhandwerk zunehmend in den Mikrokosmos vor, bis allmählich die Untergrenze des mit bloßem Auge eben noch sichtbaren Bereichs berührt wurde. Ebenfalls während des ausgehenden Mittelalters begann man mit den ersten einfachen Versuchen der Chemie bzw. ihrer Vorläuferin, der Alchemie, einen ganz neuen Größenordnungsbereich zu verstehen und bewusst zu beeinflussen: nämlich molekulare Systeme im Bereich von Pikometern - d.h. von Billionstel Metern. Es ist die herausragende Leistung dieser Wissenschaft, Strukturen, die man noch bis ins 20. Jahrhundert hinein nicht direkt abbilden konnte, trotzdem verstanden und reproduzierbar umgestaltet zu haben.

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Kontakt

Prof. Dr. Christian Mayer

Fakultät für Naturwissenschaften

Institut für Chemie
Fach Physikalische Chemie

Tel.: +49 (0)2 03/3 79 - 33 17
Fax.: +49 (0)2 03/3 79 - 35 22
E-Mail: hi408ma@uni-duisburg.de

[ r a s c h . multimedia 01/2002 ]