Institut für Energie- und Umweltverfahrenstechnik
Am Ende steht der Wasserstoff:
Technik und Anwendung von Brennstoffzellen
Nicht zuletzt angeregt durch die globale Klimaentwicklung ist die schadstoffarme und energieeffiziente Erzeugung von Strom und Wärme mehr denn je ein Ziel der Energiewirtschaft. Die Brennstoffzellentechnologie kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Allerdings muss sich die Brennstoffzelle ihren Platz in einem liberalisierten und globalisierten Energiemarkt erobern, der zurzeit fundamentalen Umwälzungen unterworfen ist. Die Brennstoffzelle wird daher nicht nur hohen Anforderungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit genügen müssen - sie muss sich zudem gegen bereits etablierte Technologien behaupten. Doch stehen die "Aktien" der Minikraftwerke gar nicht so schlecht, denn ein liberalisierter Strommarkt wird nach Meinung vieler Experten zu mehr dezentral ausgerichteten Energieversorgungsstrukturen führen, in denen die Kraft-Wärme-Kopplung bzw. die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung insbesondere mit Brennstoffzellen aller Voraussicht nach zu einer festen Größe werden kann. Ein wesentlicher Pluspunkt der Brennstoffzelle ist dabei, dass sie in einer zukünftig immer stärker auf erneuerbare Energiequellen ausgerichteten Weltenergiewirtschaft ein grundlegendes Element einer Wasserstoffwirtschaft darstellen könnte. Damit rückt auch die Perspektive einer insgesamt umweltfreundlichen Energieversorgung immer näher, bei der dann regenerativ erzeugter Strom zur Wasserstoffgewinnung genutzt wird.
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Prof. Dr. Angelika Heinzel
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