Institut für marktorientierte Unternehmensführung
Wissensmanagement im Unternehmen: Dienstleistung mit Köpfchen
Strukturwandel heißt das Zauberwort, das seit einigen Jahren immer dann durch Medien und Politik geistert, wenn beschrieben wird, wie unser Land ökonomisch für die Zukunft fit gemacht werden kann. Dabei hat der Strukturwandel viele Gesichter und Facetten - wer wüsste das besser als die Menschen, die Kommunen und die Unternehmen im Ruhrgebiet? Im ursprünglichen Sinne meint Strukturwandel, dass die Wirtschaftsstrukturen des 19. und 20. Jahrhunderts, die geprägt waren durch die Dominanz produzierender Betriebe im Segment von Kohle und Stahl, ergänzt bzw. abgelöst werden müssen durch neue Unternehmen und neue Jobs im Bereich der Dienstleistungen. Denn ohne einen ausreichend hohen Anteil von Dienstleistungsunternehmungen an der Gesamtzahl der Betriebe kann in einem aufgrund seiner frühen und intensiven Industrialisierung vom Strukturwandel enorm betroffenen Land wie Deutschland der langfristige Erhalt eines hohen Wohlstandes verbunden mit einem hohen Beschäftigungsniveau nicht geschafft werden. Eingedenk dieser Tatsache hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen seiner 1995 gestarteten Dienstleistungsoffensive zahlreiche Forschungsprojekte zur Stärkung des Dienstleistungssektors gefördert. Hierzu gehört auch das aktuell bewilligte Forschungsprojekt "Wissensmanagement in wissensintensiven Dienstleistungsunternehmen" am Lehrstuhl für Personal und Unternehmensführung von Margret Wehling.
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Univ.-Prof. Dr. Margret Wehling
Dipl.-Kfm. Thomas Röhling
Dipl. Wirt.Ing. Matthias Werner
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Tel.: +49 (0)2 03/3 79 - 29 47
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