Institut für Soziologie
Wissen @ Work: Der Machtfaktor "Wissen" in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts
Aldous Huxley lag falsch: In seinem Zukunftsentwurf "Schöne neue Welt" regiert eine kleine Clique intellektueller Alphas und mittelmäßig gebildeter Betas die malochende Mehrheit der Gammas, Deltas und Epsilons.
Huxley schrieb seinen Roman im Jahr 1932. Doch solch eine Vision ist heute längst Schnee von gestern. Schon in seinem 1973 erschienenen Buch "The Coming of Post-Industrial Society" bezeichnete der Soziologe Daniel Bell die sich ankündigende neue Gesellschaft als eine Knowledge Society - als Wissensgesellschaft. Innovation in der Wissensgesellschaft werde, so Bells These, immer mehr aus Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stammen. Sowohl wirtschaftliches Wachstum als auch
Beschäftigungsstruktur werden diesem Gedankengang folgend immer
abhängiger von den "Wissensbereichen".
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Prof. Karen A. Shire Ph.D.
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